Marktmonitor: Südafrika auf einen Blick

Für Geschäftsreisen nach und von Südafrika sowie innerhalb des Landes betrugen die Ausgaben 2018 11 Millliarden US-Dollar. Das ergab eine Analyse von Oxford Economics-Daten durch BCD Travel. Inlandsreisen machten davon fast 60 % aus. Zwischen 2013 und 2018 nahmen die Reiseausgaben im Durchschnitt um 6 % pro Jahr zu. Bis 2023 wird ein beschleunigtes Wachstum von mehr als 7 % im Jahr erwartet, da die Ausgaben für Geschäftsreisen im Inland steigen.

Der Plan für die Modernisierung der Wirtschaft könnte die wachsenden Geschäftsreise-Zahlen weiter vorantreiben.

Für Geschäftsreisen nach und von Südafrika sowie innerhalb des Landes betrugen die Ausgaben 2018 11 Millliarden US-Dollar. Das ergab eine Analyse von Oxford Economics-Daten durch BCD Travel. Inlandsreisen machten davon fast 60 % aus. Zwischen 2013 und 2018 nahmen die Reiseausgaben im Durchschnitt um 6 % pro Jahr zu. Bis 2023 wird ein beschleunigtes Wachstum von mehr als 7 % im Jahr erwartet, da die Ausgaben für Geschäftsreisen im Inland steigen.

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Wirtschaftsumfeld

Wirtschaftswachstum und Ausgaben für Geschäftsreisen

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  • Südafrika ist mit nur geringem Abstand zu Nigeria das wirtschaftlich stärkste Land Afrikas. Auf der Weltrangliste belegt es Platz 31 und seine Wirtschaft ähnelt der von Irland.
  • Die reichhaltigen natürlichen Ressourcen sind hierbei die Schlüsselfaktoren. Die Goldproduktion fällt stetig, aber der Ertrag bei Platin, Kohle, Nickel und anderen Mineralien steigt in Reaktion auf höhere Weltmarktpreise.
  • Um den Schwankungen beim Rohstoffpreis weniger ausgesetzt zu sein, diversifiziert Südafrika seine Wirtschaft – insbesondere durch die Ausweitung von Dienstleistungen. Die Sektoren Finanzen, mobile Telekommunikation, Tourismus, Transport und Logistik haben allesamt gute Ergebnisse erzielt.
  • Das Wirtschaftswachstum wird behindert durch dringenden Reformbedarf zur Senkung der Kosten für die Geschäftstätigkeit, durch den erfolglosen Kampf gegen Korruption und durch das geringe Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen.
  • Im August verkündete Südafrikas Finanzminister einen Plan für die Modernisierung der Wirtschaft, Reformen und die Schaffung von Stellen, der das Wirtschaftswachstum ankurbeln soll.

Flugreisen

Internationale Flugreisen

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  • Internationale Reisen nahmen in den letzten fünf Jahren um jährliche 4 % zu. Die Zahl der jährlich ausreisenden Passagiere wuchs um 5 % und die der einreisenden Passagiere um 3 %. Das Gesamtwachstum soll voraussichtlich bis 2023 stagnieren, obwohl die Einreisen schneller zunehmen werden als die Ausreisen.
  • Besucher Südafrikas machen 62 % der internationalen Reisen aus. Über ein Fünftel aller Übernachtungsgäste reisen aus Simbabwe an. In den nächsten fünf Jahren werden die Einreisen aus Großbritannien und den USA im Durchschnitt um 11 % pro Jahr zunehmen, wobei auf jedes der beiden Länder 6 % der Besuche entfallen.
  • Mosambik ist das beliebteste Ziel der Südafrika-Reisenden. Simbabwe, Swasiland, Botswana und Lesotho sind ebenfalls beliebt.
  • Die staatliche Airline South African Airways (SAA) ist die größte Airline des Landes und vereint etwa ein Drittel der abgehenden Flüge von Südafrikas sechs größten Märkten auf sich. Kombiniert man die frühere Geschäftstätigkeit von SAA mit den Flügen von ihrem Billiganbieter Mango, zeichnen die beiden Airlines für mehr als die Hälfte der Abflüge von Johannesburg (inkl. des zweiten Flughafens Lanseria) und George verantwortlich und für mehr als 40 % der Abflüge von Kapstadt, Durban und Port Elizabeth.
  • Die größten inländischen Konkurrenten von SAA sind Comair, eine Fluggesellschaft, die Flüge zwischen Großstädten unter der Marke British Airways betreibt, sowie der Billigflieger Kulula, ebenfalls unter der Flagge von BA.
  • Die stark expandierende Fluggesellschaft FlySafair steigert den Wettbewerb im Billigflieger-Segment.

Unterkünfte

Hotelnachfrage

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  • Die Nachfrage nach Hotelunterkünften in Südafrika ließ zwischen 2013 und 2018 um 14 % nach. Die gebuchten Übernachtungen durch Inlandsreisende gingen im Durchschnitt um 7 % pro Jahr zurück.
  • Die internationale Nachfrage stieg hingegen im selben Zeitraum um 5 % pro Jahr. Sie soll voraussichtlich bis 2023 in diesem Maß weiter steigen.
  • Der lokale Konzern für Gastgewerbe, Spielkasinos und Unterhaltung, Tsogo Sun, ist Südafrikas größte Hotelkette. Tsogo Sun betreibt 83 Hotels unter verschiedenen Marken, darunter: SUN1 (Billigsegment); StayEasy (Mittelklasse); SunSquare (gehobene Mittelklasse) und Maia (Luxussegment).
  • Nachdem Marriott 2014 die lokale Kette Protea übernommen und danach mit Starwood fusioniert hat, ist Marriott nun die zweitgrößte Kette Südafrikas mit 63 Hotels. Die meisten davon sind Protea-Hotels der gehobenen Mittelklasse.
  • Der City Lodge Hotel-Konzern betreibt 55 Select-Service-Hotels.

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