Sicher nach Brasilien

Wer jetzt geschäftlich oder privat zum Zuckerhut reist, sollte sich vorher mit unseren Sicherheitstipps vertraut machen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Im Rahmen der Fussball-WM werden in Brasilien weitere Streiks und Massendemonstrationen erwartet. Wer jetzt geschäftlich oder privat zum Zuckerhut reist, sollte sich vorher mit unseren Sicherheitstipps vertraut machen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

In brasilianischen Großstädten wie São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife oder Fortaleza sind Taschendiebstähle und Überfälle nie völlig auszuschließen. Lassen Sie Ihr Gepäck und Ihre Wertsachen deshalb nie unbeaufsichtigt. Es versteht sich wohl von selbst, dass man die brasilianischen Armutsviertel, die so genannten Favelas, nicht auf eigene Faust erkundet. Auch wenn einige davon in den letzten Jahren „befriedet“ wurden, sollten Sie diese Gegenden als Geschäftsreisender oder Tourist lieber meiden. Wer sich für das Leben in den Favelas interessiert, kann stattdessen eine geführte Favela-Tour buchen.

Wenn Sie gern zu Fuß die Umgebung Ihres Hotels erkunden möchten, tragen Sie auf jeden Fall unauffällige Kleidung und lassen Sie Schmuck und Uhren im Hotelsafe. Auch der Reisepass bleibt lieber im Safe. Tragen Sie nur eine Kopie bei sich, um sich ausweisen zu können. Wenn Sie Ihr Smartphone und Ihre Geldbörse mitnehmen möchten, dann stecken Sie sie so in die Tasche, dass sie nicht zu sehen sind. Tragen Sie immer ein paar brasilianische Real als Bargeld lose in der Hosentasche. Dann müssen Sie ihre Geldbörse nicht jedes Mal hervorkramen, wenn Sie sich etwas zu trinken kaufen.

In Hotels, Restaurants und Geschäften werden die gängigen Kreditkarten in der Regel akzeptiert. Um Bargeld abzuheben, gehen Sie am besten tagsüber in eine Bankfiliale. Achten Sie am Automaten auf Ihren Hintermann und stecken Sie Ihre Karte umgehend wieder ein. Bewahren Sie den Auszahlungsbeleg auf, um später kontrollieren zu können, ob der korrekte Betrag abgebucht wurde.

Wenn Sie bei Ihrem Spaziergang auf größere Menschenansammlungen treffen, sollten Sie einen anderen Weg einschlagen. In der Vergangenheit kam es im Zusammenhang mit den WM-Demonstrationen teilweise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Das Auswärtige Amt rät allen Reisenden, sich in den Medien, im Hotel und beim Reisebüro über die aktuelle Lage an ihrem Zielort zu informieren, um Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen.

Ansonsten achten Sie einfach auf Ihre Umgebung, während Sie durch eine brasilianische Großstadt laufen. Werden die Häuser kleiner und wirkt die Gegend zusehends ärmer, dann kehren Sie lieber um oder nehmen sich ein Taxi, um an Ihr Ziel zu kommen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist es ohnehin besser, mit dem Taxi zu fahren, als zu Fuß zu gehen. Am besten lassen Sie sich vom Hotel ein Taxi rufen bzw. Sie buchen Ihr Taxi am Taxischalter des Flughafens. Falls Sie mal spontan ein Taxi nehmen müssen, gehen Sie an einen Taxistand. Dort warten nur lizensierte Taxis auf Gäste.

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal überfallen werden, ist es gut, 30 bis 50 Real in der Tasche zu haben, die Sie bereitwillig herausgeben können. Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand. Viele Täter sind bewaffnet oder stehen unter Drogeneinfluss. Da sollten Sie keine Gewalt provozieren.

Destinationstipp São Paulo
Fußball, Sonne, Strand und Karneval sind nicht die einzigen Gründe für eine Reise nach Brasilien. Insbesondere in der Metropole São Paulo ist die Wirtschaft in den letzten Jahren stetig gewachsen. Unser Destinationsführer „Unterwegs mit Experten“ will Sie auf Ihrer Reise begleiten, damit Sie sich auf die Besonderheiten der brasilianischen Geschäftswelt einstimmen können. 

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