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Neuer Cities & Trends Report: Geschäftsreisende stehen sich häufig selber im Weg

Vierter Cities & Trends Report von BCD Travel zeigt, wohin, wie und wann die deutsche Wirtschaft reist

Bremen, 31. März 2014 – Der aktuelle Cities & Trends Report von BCD Travel, deutscher Marktführer und einer der weltweit führenden Anbieter für Geschäftsreisemanagement, zeigt: Geschäftsreisende haben es nicht immer leicht – und manchmal machen sie sich das Reiseleben auch noch selbst schwer. BCD Travel hat die Rückmeldungen von Reisenden ausgewertet: Die drei größten „Showstopper“ liegen bei den Fluggesellschaften (59 %), den Reisenden selbst (20 %) und bei Mietwagenanbietern (8 %).

Außerdem zeigt der Report, wohin, wie und wann die deutsche Wirtschaft reist. Die Anzahl geschäftlicher Flugreisen aus Deutschland ist auf innereuropäischen und interkontinentalen Strecken weiterhin auf einem hohen Niveau. Ihre Anzahl nahm von 2012 auf 2013 um 2 % bzw. 1 % zu. Nationale Flüge dagegen gingen um 7 % zurück. René Zymni, Vice President Commercial Central Europe bei BCD Travel: „Unsere Kunden gehen weiterhin verhalten mit Ausgaben insbesondere für innerdeutsche Geschäftsreisen um. 2013 hatten außerdem zahlreiche Flugannullierungen durch Streiks und den strengen Winter, vor allem Anfang des Jahres in Deutschland und zum Jahresende in den USA, zusätzlich negative Auswirkungen auf die Reisetätigkeit.“

Im europäischen Länderranking unverändert auf dem Treppchen: Vereinigtes Königreich, Österreich und Frankreich; im interkontinentalen Länderranking werden weiterhin die USA, China und Indien aus Deutschland am häufigsten angeflogen. Im nationalen, europäischen und interkontinentalen Städteranking halten sich 2013 weiterhin Berlin, London und Shanghai 2013 auf Platz 1.

Die durchschnittliche Anzahl an Übernachtungen pro Geschäftsreise ist seit 2011 leicht gestiegen: von 2,01 auf 2,10. Bei innerdeutschen Geschäftsreisen sank der Wert leicht von 1,78 auf 1,71. 2011 bis 2013 stieg die Gesamtzahl der Übernachtungen in deutschen Hotelbetten um 4 %. 2012 bedeutete für den Großteil der Top-10 der meist-angeflogenen Länder auf Fernstrecken einen Einbruch bei den Übernachtungszahlen.

Online-Buchungen sind weiterhin auf dem Vormarsch. In allen vier Sparten (Flug, Bahn, Hotel, Mietwagen) hat der Anteil der Online-Buchungen 2013 im Vergleich zum Offline-Buchungskanal erneut zugelegt. Online gebuchte Bahntickets machen bereits knapp die Hälfte der gesamten Bahnbuchungen aus. Den größten Zuwachs verzeichneten Hotelbuchungen mit 11 %, gefolgt von Bahnbuchungen mit 7 %.

Die Studie erscheint zweimal jährlich. Sie finden den Cities & Trends Report sowie alle enthaltenen Grafiken zum Herunterladen unter www.bcdtravel.de/report.